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BriefpapierDas richtige Briefpapier zum jeweiligen Anlass Der Brief ist auch im Zeitalter des digitalen Schriftverkehrs noch immer ein wichtiges Kommunikationsmittel. Er vereint Stil, Rechtssicherheit und Verbindlichkeit. Zu bestimmten Arten von Briefen gehört besonderes Briefpapier. Briefe stellen seit jeher die verbindliche Form der Kommunikation dar. Sie gelten als rechtssicher und verbindlich. Erst langsam entwickeln sich Systeme, die auch im elektronischen Schriftverkehr auch die gleiche Verbindlichkeit, wie die des Briefes herzustellen versuchen. Dennoch gehören auch in den Zeiten von E-Mail und Kurznachrichten Briefe zum guten Ton. Entsprechendes Briefpapier macht den Brief nicht nur glaubhaft und seriös, sondern sorgt auch für Verhaltenssicherheit, wenn Briefe zu ganz besonderen Anlässen verfasst werden müssen.
Grundsätzlich sollten Briefe auf gutem und reinem Papier geschrieben sein, sie sind schließlich gleichzeitig eine Art Visitenkarte des Verfassers an den Empfänger. So verbieten sich Butterbrotpapier, Packpapier, Kartonpapier und ähnliche Papierformen für den brieflichen Schriftverkehr. Ein Briefbogen sollte in der Regel mindestens die Stärke von 80 Gramm je Quadratmeter haben. Dies entspricht dem üblichen Drucker- und Kopierpapier, welches im Handel erhältlich ist. Schwächeres Papier kann zu Fehldrucken bei üblichen Tinten- und Laserdruckern oder auch zu Fehlanschlägen bei Schreibmaschinen führen. Bei der Verwendung von Schreibmaschinen kann das Papier unter 80 Gramm auch leicht durch den Anschlag durchstoßen werden. Schulblöcke und liniertes oder gar kariertes Notizpapier eignen sich nicht für offizielle Briefe. Es legt nahe, dass kein weißes Briefpapier zur Hand war. Generell braucht es für einen handgeschriebenen Brief auch anderes Briefpapier. Normales Kopierpapier ist in der Regel nicht griffig genug, um sicher und ohne Flecken mit Tinte einen längeren Brief zu schreiben. Hierfür sollte die Papierstärke mindestens 120 Gramm je Quadratmeter betragen und auch eine entsprechend griffige Oberfläche vorhanden sein. Neben speziellen Briefblöcken sind auch Zeichenblöcke mit entsprechenden Stärken im Papierwarenhandel zu leicht günstigeren Preisen zu erhalten. Lassen Sie am besten Ihr Briefpapier drucken. Je höher die Grammzahl, also die Papierstärke ist, umso schwieriger ist es, mit untergelegtem Linienpapier gerade zu schreiben. Auch dies ist ein Grund, weshalb zumindest im Geschäftsverkehr handschriftliche Briefe fast vollständig durch gedruckte Korrespondenz abgelöst worden sind. Briefpapier wird aber nicht nur zur geschäftlichen Korrespondenz genutzt. Zu vielen persönlichen Anlässen gehört es sich nach wie vor, einen Brief zu schreiben. Bei Einladungen oder normalen Anlässen sollten hierbei zumindest die Anrede und die Grußformel handschriftlich aufgebracht werden. Besonderes Briefpapier gehört sich bei wichtigen persönlichen Anlässen. Trauerfälle werden mit einem Briefbogen mit Trauerflor kondoliert. Briefpapier mit diesem schwarzen Rand kann meist als Einzelbogen gekauft werden, zur Not lässt sich auch ein Rahmen dem Druck mit einem Textverarbeitungsprogramm zufügen. Bei Hochzeiten, Geburten, Taufen und ähnlichen Anlässen ist die Gestaltung mit Verzierungen freier. Persönliches Briefpapier kann auch farbig sein. Je nach Beziehung zum Empfänger, der eigenen Art und Stimmung sind nahezu alle Farben inzwischen möglich und werden sowohl in verzierter Form als auch in einfarbigem Druck angeboten. Ob Briefpapier mit Tieraufdrucken, Comicfiguren oder ähnlichen Beidrucken auch über das Jugendalter hinaus genutzt wird, ist dem Verfasser überlassen. Beim Verfassen eines Briefes sollte auf das Briefpapier geachtet werden. Eine Mindeststärke sollte sowohl für gedruckte als auch handgeschriebene Briefe nicht unterschritten werden. |